HomeAusbildung an den BerufsfachschulenVeterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in

Der Beruf Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in 

Beruf/Ausbildung 

Die Hauptaufgabe einer/eines VMTA besteht darin, gemeinsam mit Tierärzten, Ärzten und Mikrobiologen tierische Proben (Blut, Gewebe, Abstriche) auf Ihre Zusammensetzung und Beschaffenheit sowie auf Krankheitserreger zu untersuchen. Zusätzlich prüfen die VMTA auch tierische Lebensmittel nach ihrer Qualität, Ursprung und Verderb.

Dabei arbeitet der/ die VMTA weitgehend selbständig. Die Ergebnisse werden von der/dem VMTA bewertet und in Form von Tabellen, Befundbögen und Statistiken am PC dokumentiert.

Durch moderne Arbeitsmethoden in der Molekularbiologie/Genetik/ Zellkulturtechnik tragen VMTAs wesentlich zur Diagnostik in tierärztlichen Praxen/Kliniken, Landesuntersuchungsanstalten und wissenschaftlichen Laboren bei und sind damit Voraussetzung für eine Therapie und Prophylaxe von Krankheiten des Einzeltieres oder eines Tierbestandes.

Voraussetzungen dafür sind das Interesse an biochemischen Vorgängen und gute biologische und chemische Kenntnisse. 

 
  (Abstrich auf Nährboden)

Gesetzliche Grundlagen

Bundesrechtlich geregelter Gesundheitsfachberuf (bundesweit anerkannt), geregelt im Gesetz über Technische Assistenten in der Medizin (MTA-Gesetz) vom 2. August 1993

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Technische Assistenten in der Medizin (MTA-APrV) vom 25. April 1994

Fortbildung 

Fortbildungsmöglichkeiten im veterinärmedizinischen diagnostischen Bereich sind vielfältig. Es besteht die Möglichkeit der Weiterbildung im Bereich einer/eines Fach-VMTA, d.h. eine vertiefende Ausbildung in einem der Fachgebiete. Für die pädagogische Laufbahn gibt es die Lehr-V/MTA-Ausbildung oder ein Studium der Medizinpädagogik.

Das IWB Plauen arbeitet eng mit der staatlichen Studienakademie Plauen zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation besteht nach weiterem Studium die Möglichkeit eines Bachelor-/ Diplomabschlusses in der Studienrichtung Lebensmittelsicherheit.  

Eignung 

  • guter bis sehr guter Realschul- oder gleichwertiger Abschluss (mindestens 10. Klasse)
  • Interesse an medizinischen und naturwissenschaftlichen Fächern
  • gesundheitliche Eignung (inkl. Impfung Hepatitis A, B) eine Tollwutimpfung wird vom RKI empfohlen
  • Eignungsfeststellung in einem Vorgespräch   

Arbeit/Einsatzmöglichkeiten

 Welche Aufgaben erwarten mich?

  • Bestimmen des Blutzuckerspiegels, der Enzyme und Hormone
  • Durchführen von immunhämatologischen Untersuchungen (z. B. vor Bluttransfusionen), Gerinnungsanalytik und hämatologische Zytologie
  • Funktionstest der Organsysteme der Tierarten
  • Untersuchungen von Gewebeproben, Aus- und Abstriche im histologischen Labor
  • Anzucht, Diagnostik der Mikroorganismen, Parasiten
  • Untersuchung / Bewertung von tierischen Lebensmittelproben 

Wo kann ich nach der Ausbildung arbeiten?

  • Tierarztpraxen/ Tierkliniken
  • Forschungsarbeit an Universitäten, Hochschulen
  • Laborpraxen, Laborgemeinschaften, Krankenhauslabore
  • Laboratorien der medizinisch-technischen oder pharmazeutischen Industrie

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